Which is the right wedding type for you?

Find out with our Survey for Lovers and Couples:


Has it really been almost a year since we first started to have notions about changing the way weddings are done in our country?

Since then we have provided you with information on everything we know will make your wedding as beautiful and unique as you are; from fresh flowers and table settings to gourmet catering; from divine dresses and veils to the perfect location – so you can truly create your dream-day.

One thing stands out, and which you all, our wonderful readers – and friends of Wolkenkuckuck – have urged us to consider taking on as our next project: Help you all find and purchase or hire those special products or locations directly and easily.

And so over the past several months we have worked very, very hard and pulled several all-nighters and we think we have come up with a pretty awesome idea of how to create THE FIRST FULLY INTEGRATED, SHOPPABLE WEDDING MAGAZINE!

But first, we would like – no – we NEED to hear from all of you – LOVERS, AND COUPLES ALIKE – what it really is, you are currently missing and looking for.

THANK YOU!

VOGUE: Fantasy & Fashion

Ein Traumbuch mit kraftvollen und fantastischen Modeerzählungen

– von Brüdern Grimm bis zu futuristischen Szenarien – erzählt in Vogues unnachahmlichem Stil.

Drew Barrymore in “Beauty and the Beast” fotografiert 2005 von Annie Leibovitz

Vogue: Fantasy & Fashion ist reich illustriert und zelebriert die starke und tief verwurzelte Tradition des Geschichtenerzählens des Magazins durch magische, narrative Portfolios. Die größte Kraft der Mode ist ihre Fähigkeit, Menschen zum Träumen zu bringen – neue Welten schaffen.

Ob sie in ein Kaninchenloch fallen, neue, digitale Grenzen erobern oder die Grenzen des Surrealismus erkunden – die Heldinnen, die in den Fotografien großer Talente wie Annie Leibovitz, Steven Meisel, Irving Penn und Steven Klein zu sehen sind, schreiben ihre eigenen Geschichten und definieren ihre eigenes Schicksal.

“Wizard of Oz” fotografiert von Annie Leibovitz mit Kiera Knightly als Dorothy und Toto (Dezember 2005)

Vogue: Fantasy & Fashion dokumentiert bekannte Bilder genauso, wie unerwartete Juwelen aus dem Archiv, dokumentiert Mode in ihrer magischsten Form und bestätigt ihre transformative Kraft.

ISBN-10: 141973332X
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
ISBN-13: 978-1419733321
Größe und/oder Gewicht: 26.67 x 3.81 x 34.29 cm
Herausgeber: Abrams & Chronicle Books; 01 Auflage (20. Oktober 2020)
Sprache: Englisch

Versinkt eine Branche im Chaos?

Maryam Yeganehfar im Gespräch mit Wolkenkuckuck Chefredakteurin Ulrike Monks

Wer schon einmal einen Event organisiert hat, kennt das: Sagen wir, es wird geheiratet. Nicht irgendeine Hochzeit; die Braut ist die eigene Tochter, was daher verlangt, dass darum ein gewisses Aufhebens veranstaltet wird. Um die Tochter, wohlgemerkt, aber auch den Event selbst.

Es folgt Stress pur; Gästelisten zusammen- und umstellen, wer sitzt neben wem, wer kommt, wer kann, wann, und welches Lokal passt zum eigenen Stil und vor allem zum eigenen Geldbörsel. Die Liste der Aufgaben ist endlos und wird trotzdem immer länger.

Das ist es, was Eventplaner und -organisatoren zu ihrem täglichen Geschäft gemacht haben. Dabei ist der Event-, Kunst- und Kulturbranche zu eigen, dass viele der ihr angeschlossenen Gewerke, wie auch die Planer selbst, monatelang im Voraus arbeiten und notwendige Auslagen solange aus der eigenen Tasche bezahlen. Der Kunde bezahlt am Ende, dann, wenn die Veranstaltung auch wirklich ‘über die Bühne’ gegangen ist.

“Von 100 auf 0”

In unserem Interview mit Maryam Yeganehfar, Inhaberin von Yamyam Event Production, in Wien, bestätigt die erfahrene Eventplanerin die traurige Wahrheit. “Von 100 auf 0” erläutert sie die Frage, wie sich die Eventbranche seit Mitte März, als mit den Schließungen begonnen wurde, entwickelt habe. Bereits im Februar wurden in Österreich die ersten Events verschoben, bzw. ganz abgesagt. “First out – last in, das heisst, wir waren die ersten, die schließen mussten und werden die letzten sein, die wieder aufsperren dürfen”, beschreibt Maryam Yeganehfar die triste Situation.

WK: Welche pro aktiven Schritte setzen Sie im Moment für ihr Business?

“Wir arbeiten daran, eine Vertretung für die Branche auf die Beine zu stellen, um ihr Überleben zu garantieren”, meint auch Frau Yeganehfar zu diesen Überlegungen. “Kunden sind natürlich verunsichert und halten sich zurück. Das hat Auswirkungen.”

(c) www.ohne-uns.at

Vor diesem Szenario wirkt der, von der Regierung Ende April vorgestellte, 75% Ersatz der Fixkosten für bis maximal 3 Monate ein bisschen sehr wie der berühmte Tropfen auf dem heissen Stein.

WK: Wenn Sie einen Ratschlag für Ihre Kolleginnen und Kollegen hätten, wie würde dieser lauten?

“Da gibt es nur eines: Bauch einziehen, Fixkosten kürzen und durchtauchen …”, so die erfahrene Eventexpertin. Aber für viele wird das nicht mehr ausreichen: Wie eine Händler-Blitzbefragung des österreichischen Kreditschutzverbands KSV1870 im April 2020 ergab, reichen bei 30% der befragten Unternehmen die liquiden Mittel noch für knapp drei Monate; bei weiteren knapp 25% war die Liquidität bereits zum Zeitpunkt der Befragung, bzw. 2-4 Wochen später, nicht mehr gegeben.

(c) www.ksv.at

WK: Was denken Sie über die Zukunft der Eventbranche?

“Es sieht so aus, als würden wir vor dem zweiten Quartal 2021 kein Business haben, aber auch danach wird es nur sehr zaghaft und minimal anlaufen. Aufgrund der allgemein angeschlagenen wirtschaftlichen Situation fallen viele der Organisationen weiter aus, die sonst große Events abgehalten hätten.”

Es erscheint dabei völlig unverständlich, wie kleine und mittlere Dienstleister einer der von den Corona-Schließungen und Restriktionen am härtesten getroffenen Branche, mit 100%-igem Verdienstentgang, bis auf weiteres 25% ihrer Fixkosten berappen, und damit die Liquidität von bis dahin völlig gesunden Betrieben unnötig in Gefahr bringen sollen. Einige davon stehen bereits jetzt vor dem Aus!

Für viele war die Umstellung, die eigenen vier Wände nun nur mehr aus besonderem Anlass verlassen zu dürfen, eine Qual. Auf unsere Frage, wie sie sich während dieser Zeit selbst motiviert hat, meinte Frau Yeganehfar: “Ich meditiere und treibe jeden Tag Sport. Außerdem koche ich gerne und viel.” Mit ihren Kochkünsten hat Maryam Yeganehfar bereits Instagram-Bekanntheit erlangt und arbeitet seit einiger Zeit an der Umsetzung ihres eigenen Kochbuch-Projekts. Ob zuerst Online oder Print wird erst noch entschieden.

Zur Zeit gibt es keine Events, aus hinreichlich bekannten Gründen. Doch ihre Erfahrung in Raum- und Eventstyling nutzt Frau Yeganehfar jetzt, um Wohn- und Einrichtungsberatung anzubieten. Anfragen können an maryam@yamyam.at gerichtet werden. Das Service gibt es auch als Gutschein!

Es darf geheiratet werden

Ja, heiraten ist nach wie vor möglich, mit bis zu 100 Personen; mit Maske und Distanzregeln, mit Plexiglaswänden und Handreiniger. Da wundert es nicht, dass die HochzeitsFEIERlust erkaltet und damit die gesamte Branche beinahe stillgelegt ist.

In den letzten Monaten hat sich zudem viel verändert. Sozialen Normen sind mit einem Mal keine mehr. In diesem ‘Normal’ sind Distanz und Trennung das neue Entgegenkommen. Technische Lösungen der virtuellen Zusammenkunft werden notgedrungen bis zum Limit getestet. Ihnen ist allesamt eines gemein; sie halten nicht, was wir uns von ihnen versprochen haben; können es nicht halten, denn trotz Werbekampagnen, die öfter das Gegenteil behaupten, waren sie nie wirklich dafür gedacht, menschliches Zusammentreffen völlig zu ersetzen.

Hochzeitsteilnahme via live Streaming? Die Maske passend zum Vintage-Classic Brautkleid und Anzug? Stimmung trotz leerem Saal? – Schwierig. Bleibt nur die etwas zynisch anmutende Überlegung, Corona als gelungene Erklärung, zur drastischen Reduzierung des Influx an entfernter Verwandtschaft, bei der eigenen Hochzeit zu nutzen. Eine elegante Schliche, die – Gott sei Dank – nicht jedes Paar benötigen wird.

Das können wir tun

Die Kurve verändern. Während der letzten 15 Jahre hat sich im Trend der beliebtesten Hochzeitsmonate nicht wirklich etwas verändert. Von rund 46.000 Eheschließungen finden fast 70% (31.264) von Mai bis September und fast ausschließlich an Wochenenden statt. Das macht Hochzeiten zu einem saisonalen Geschäft, dessen Spitze nach hinten verlagert werden kann.

Heiraten von September bis April. Zahlreiche Locations, Eventdienstleister, wie Floristen oder Tortenkünstler und Brautmoden-Ausstatter bieten Sonderpreise oder -konditionen außerhalb der Saison an. Wir haben euch aus diesem Anlass eine ganz besondere Kollektion fantastischer Brautmoden zusammengestellt, die allesamt Lust auf eine Hochzeit in der kühleren Jahreszeit machen. Außerdem findet ihr unter B4W (Best for Weddings) die passende Inspiration und besten Dienstleister und Locations für eure Traumhochzeit, trotz Corona.

Mirabell Palace, Salzburg, Austria : Stock-Foto

Da ist etwa das Standesamt Salzburg, das gezielt darauf hinweist, dass trotz Corona eine der begehrtesten Hochzeitslocations der Mozartstadt, Schloss Mirabell, für wunderschöne Trauungszeremonien zur Verfügung steht. Im Schloss selbst und dessen Garten können wunderbare Bilderserien entstehen.

Heiraten unter der Woche. Gerade bei größeren Feiern reisen viele Verwandte und Freunde an, und Wochenenden sind daher schnell ausgebucht. Aber zu Corona-Zeiten gilt es, umzudenken, um den Traum der eigenen Hochzeit wahr werden zu lassen. Wer also die Möglichkeit dazu hat, gewinnt durch Flexibilität viel. Eine Buchung an einem Freitag, spart bis zu 50% in derselben Location, im Vergleich zu einem Wochenendtermin. Außerdem sind diese Termine im allgemeinen länger verfügbar. In Zeiten von Corona ist aber das bereits wieder fraglich.

Nachfeiern. Wenn der Hochzeitstermin aufgrund der Corona Maßnahmen nicht völlig gestrichen, sondern etwas nach hinten verschoben wurde, nehmt ihn wahr. Nachgefeiert wird in jedem Fall später – mit Familie und Freunden, und der österreichischen Wirtschaft, die ihr wieder in Schwung bringt. Das eigene Geldbörsel wird einem die temporäre Erholung vermutlich auch danken.