Vor 1874 waren Vanillekipferl gar nicht so beliebt. Warum? Weil im Jahre 1874 zwei Chemiker, Haarmann und Tiemann, Vanillin erfunden haben, ein guter und kostengünstiger Ersatz für die bis dahin verwendete Vanilleschote. Das folgende Rezept ist von der Wolkenkuckuck Urli und wird seit Jahrzehnten jedes Jahr zu Weihnachten gebacken und genossen.

Zutaten (für ein volles Backblech)

  • 140g Margarine 
  • 60g geriebene Nüsse (Walnüsse/Mandeln/…)
  • 60g Staubzucker
  • 165g glattes Mehl
  • 1 Prise Salz
  • Zitronenschale
  • 1 Vanillin

Anleitung

Um einen festen und einheitlichen Teig zu garantieren, vermischen wir zuerst die Margarine mit dem Staubzucker bis der Teig schön cremig ist. Wird gleich alles zusammengemischt, wird der Teig am Ende sehr spröde und bricht. Dieser Schritt kann mit einem elektrischen Handmixer durchgeführt werden.

Anschließend die restlichen Zutaten dazu mischen. Da der Teig hier ziemlich fest wird, empfehlen wir entweder mit einem Holzlöffel, Knethaken oder deinen Händen die restlichen Zutaten zu vermischen.

Mit kühlen Händen rollen wir aus der Masse zunächst eine Wurst, von der wir dann gleich große daumendicke Stücke abschneiden. Diese formen wir dann zu Kugerln, und dann am leicht bemehlten Brett zu kleinen dicken Würstchen. Darau biegen wir die Kipferl, mit den Enden etwas dünner gehalten und legen sie auf das befettete Blech (oder Backpapier) und ab in den Ofen.

Bei Mittelhitze sehr hell backen, dass nur die Spitzen bräunlich sind und noch heiß in einem Staubzucker-Vanillinzuckergemisch wälzen. Du kannst die Kipferl mit einem Sieb und dem Staubzucker-Vanillinzuckergemisch bestäuben. 

Die Vanillekipferl mit einem Häferl Milch oder Irischen Tee servieren und genießen!

©Wolkenkuckuck

Wir wünschen euch viel Spaß beim Backen und Frohe Weihnachten!